Thursday, October 22, 2009

Französische Wäscheständer rocken

Ja, die Teile sind echt cool. Da kann man überall Wäsche aufhängen, an den Beinen, dan den Seiten, nur bis man den mal zusammengebaut hat. Ohje, ich sags euch.
Dementsprechend war ich auch zum ersten Mal Wäsche waschen. Das ist vielleicht kompliziert, wenn man die Anleitung nicht so wirklich versteht, aber es waren Gott sei Dank noch andere Leute zum Fragen da und so ist hoffentlich noch alles in der Größe wie es sein soll. Und ich hab jetzt auch eine Tüte Vanillin-Zucker… der Zusammenhang? Ganz einfach. Ich hatte kein Kleingeld für die Waschmaschine, und in dem blöden Salon gab es leider auch keine Möglichkeit einen Schein klein zu machen. Deswegen bin ich zum Araber nebenan und wollte den Schein kleingemacht haben. Dafür musste ich etwas kaufen. Und das billigste war nunmal ein Tütchen Vanillin-Zucker. Hey man weiß ja nie, wann man plötzlich mal einen braucht.
War am Wochenende in einer Bar/Disco verschnitt gewesen. Und an den Türen stand nur Zizi (siesie) und Zezette (sesedt). So wieder das schöne Ratespielchen.. in welche Tür geht hier rein. Ja meine Herren auch wenn es merkwürdig erscheint. Aber wir haben eine Sissi. Die Mädchen eine Sesedt. Mit diesen Worten erklärt man kleinen Kindern den Unterschied zwischen Mann und Frau. Ich erinnere mich nicht daran, dass die Deutschen einheitliche Wörter haben für das. Glaub alle Eltern erklären es anders. Überhaupt sind die Franzosen in dem Bereich etwas seltsam. Sie sagen zum Beispiel häufig, j’ai fait pipi /kaka.. auch für die Nicht-Franzosen unter uns ist wohl klar was das bedeutet. Und das sagen nicht nur die Kinder sondern auch die Erwachsenen! Schlimm.
Um wieder auf die Toilette zurück zukommen. Bei einem Pissoir wurde wirklich übertrieben. Das hängt nämlich in Brusthöhe. Kann mir mal jemand sagen, wie man da treffen soll? Na direkt nebenan zwei Griffe sind gibt es 2 Theorien. Theorie 1: Es ist für die Sportlichen, die sich wie beim BArren an den Griffen hochziehen und dann freihändig und mögllicherweise noch mit Handstand urinieren. Theorie2: Es ist für die Besoffenen, wenn sie kotzen müssen: Griffe zum Festhalten, Klo in Kopfhöhe, kein lästiges Bücken, kein, ich knall an die Türe, weil ich mich nicht festhalten kann und sich alles dreht. Sehr praktisch!

So, aber nun zum eigentlich Teil. Achtung Fanfaren: Ich fahr morgen früh nach Marseille und bleib am Meer bis nächste Woche Sonntag. Und das war n totales Schnäppchen. Hin und Rückfahrt kosten lediglich jeweils 29Euro. Gut, wir müssen uns noch darum kümmern, wo wir genau unterkommen, aber das wird schon. Ihr wisst ja, das hat immer irgendwie geklappt. Morgen früh… also besser gesagt in ein paar stundengehts los. Deswegen hier die letzte Nachricht für die nächste Woche. Werd mich erst wieder melden, wenn ich zurück bin. Aber ich denke an euch, wenn ich am Meer sitze und n Cocktail trinke. Und dabei das berühmte Ärztelied singe: “Ich lieg am Strand, mit einem Eiskalten Getränk in meiner Hand.” Ich hab ne Sonnenbrille auf, weil ich sie bruach die Sonne scheint mir auf den Bauch. So gehts doch auch.

In diesem Sinne frohes schaffen. hehehe

Posted by at 01:05:04 | Permalink | No Comments »

Friday, October 16, 2009

Ich schmeiß mich weg

So liebe Freunde des gepflegten Humors… lern grad Vokabeln und es kommt grad eine Eselsbrücke nach der anderen:

enceinte bedeutet zum einen: schwanger, aber auch die Lautsprecherbox und die Stadtmauer. Da weiß man gleich wie französische schwangere Frauen ausschauen

négligé heißt überraschenderweise ungepflegt

und die Sprache wechseln heißt nicht changer langue, das bedeutet nämlich die Zunge austauschen, sprich ein Zungenkuss. Jaja die Franzosen, haben für einen begriff 20 bedeutungen und in der Regel hat jedes Verb eine zweite schlüpfrige Bedeutung.

So, das nur noch als kleines amuse gueulle.

Posted by at 17:15:01 | Permalink | No Comments »

I want to ride my bike

So, Kinder, da bin ich mal wieder. Heute ist ausnahmsweise mal ein Regentag. Ich hoffe, das ist eine Ausnahme, bisher hat das WEtter doch auch immer so schön mitgespielt. So langsam wird es auch hier Winter und ich hab meinen großen Wintermantel schon Griff bereit gelegt. Vor allem aufm Fahrrad ist es jetzt kalt. Aber bei meinem Speed auch kein Wunder. Ich komm mir immer irgendwie wie ein Fahrradkurrier vor, denn der hält sich auch an keine Verkehrsregeln. Die Franzosen nehmen es mit den Ampeln nicht sonderlich genau. Fußgänger ignorieren eigentlich ständig rote Ampeln und für die Fahrradfahrer gibt es überhaupt keine REgeln. Die fahren auch bei Rot (Auto rot, kein Fußgänger rot, also nochmal ne Stufe heftiger) über eine gut befahrene Kreuzung. Aber daran kann man sich echt gewöhnen. Fahrradfahrer dürfen hier allen und sind die Checker der Straße. So wie ich ;) Gut, ich hab immer noch meine deutsche Manieren intus und tu mich teilweise noch etwas schwer, aber mit dem nötigen Franzosenpuffer (wer bei China immer mit gelesenhat, der kennt noch den Chinesenpuffer) funktionieren auch gut besuchte Straßen. Allerdings ist auch ein bisschen das Bauamt daran schuld, dass die Fahrradfahrer kreuz und quer in alle Richtungen flitzen, denn Fahrradwege gibt es nur bedingt und die hören auch immer mal wieder gerne mittendrin auf. Kein Wunder, dass man nicht mehr weiß, wie man richtig fahren soll.
So nun zu weiteren Dingen, die ich hier gelernt habe. Zum einen gibt es Gugelhupf auch salé, also deftig, mit Speck und Schinken. Sehr geil! Ach ja Walnüsse sind auch noch drauf. Dann gibt es ein Desinfektionsspray für die Hände. Jede Französin hat so eine desinfizierende Lotion dabei. (Wahrscheinlich wegen der Grippe, hier machen alle Panik deswegen). Ebenso gehört ein Tipp-Ex in das Mäppchen einer Französin, weil man kann doch nicht einfach ein falsches Wort durchstreichen, dann sähe doch der MItschrieb ganz furchtbar aus. Ganz krass. Von der französischen Disziplin habe ich bestimmt schon erzählt, oder? Die arbeiten tatsächlich, wenn der Prof aus dem Raum geht und sagt, er is dann mal für ne Stunde weg. die stimmen auch zu, wenn ein Termin in der Freizeit gefunden werden soll um weiter zu lernen. Die diskutieren tatsächlich weiter, wenn der Prof sagt, er geht jetzt nach Hause, weil er noch etwas erledigen muss. Kurz um: echt krass!! Von der langen Zeit mal ganz zu schweigen. Ich krach immer noch ab, wenn ich die 1.75h im Zimmer ohne Pause verbringen muss. Und die verlangen ja auch keine Pause. Jeder deutsche hätte shcon längst nachgefragt, oder Lärm gemacht, oder seine Tasche gepackt um zu signalisieren dass jetzt genug des Guten ist. Aber die… Ich neschtel schon die ganze Zeit auf meinem Stuhl, sitze schon im Mantel da und habe meine TAsche gepackt während die noch fröhlich weiter diskutieren.. echt krass! (In Belgien soll es nochmal krasser sein, aber wer will auch shcon in Belgien studieren ;)) Desweiteren habe ich gerade herausgefunden (ich nehme an, die meisten wissen es wahrscheinlich) das die Berühmte FAmilie barbapapa aus dem Französischen kommt: barbe à papa: Sprich der Bart vom Papa, allerdings bedeutet das in Frankreich wieder was anderes (die Franzosen und ihre Zusammengesetzten Worte… echt schlimm!). Es bedeutet Zuckerwatte!! So, wieder etwas gelernt. Auch haben die hier schöne Sprichwörter wie: j’ai la pêche oder J’ai la banane (ich habe den Pfirsich, ich habe die Banane). bedeutet, ich bin in Topform und ich hab einen Clown gefrühstückt.Ebenfalls bei Anna sehr beliebt, wir haben noch keine Schweine zusammen aufgezogen für so gut kennen wir uns aber noch nicht. Hab übrigens wieder ein unnötiges Wort gelernt. coquelicot - Aussprache: kokeliko (so wie der Hahn macht :D). Das ist der Klatschmohn. Ach ja, wenn man den franzosen auf den Fuß tritt kommt kein au, sondern ein oi oder ein aie raus. Sehr witzig, müsst ihr unbedingt auch mal machen. Anna, Ruth und ich haben uns mittlerweile eine Liste erstellt mit den Dingen die wir zusammen hier anstellen wollen. Außerdem haben wir schon Zettelchen gezogen, wer wem einen Adventskalender basteln muss. Ich wollt ja eigentlich nicht, aber dann bekomm ich auch keinen.. und das is ja auch blöd! Anna hat leider Pech, dass ich ihn ihr mache. Sie hat schon versucht, ob man nicht nochmal neu ziehen könnte. Ruth hat es verneint. Gestern haben wir dann schonmal unsere gemeinsame Zeit Revue passieren lassen. Wir kannten uns ja davor so gut wie nicht. Und jetzt lachen wir doch ganz viel zusammen. Es wurden die Besten Zitate schonmal gesammelt. Wir haben uns kringelig gelacht. Ach ja, mal wieder etwas zu Franzosen und Timming:
Wir wurden am Mittwoch von unserre Hochschule empfangen: 1Monat später, dass muss man sich erstmal vorstellen. Die Deutschen wären an dieser Stelle schon längst im Boden versunken! Und wir mussten uns schon wieder vorstellen. Ich hasse das. WEnn all auf einen gucken und man nur noch am rumstottern ist. Ich muss dringend mehr französisch lernen. ABer das ist halt sosososo schwer. Das Wochenende wird sich wieder mit einigen getroffen und getrunken (aber natürlich ganz bescheiden)
euch auch ein schönes WE beziehungsweise eine schöne Woche

Posted by at 16:15:59 | Permalink | No Comments »

Monday, October 12, 2009

Les francais sont fous

Die Franzosen spinnen, oder das soll es zumindest übersetzt heißen. Weil die haben hier ähnliche Aufnahmeriten an den Unis wie die in Amiland. Sprich die Freshman (1. Jahr Uni) müssen sich schmincken lassen, ziehen dann durch die Straßen und müssen so ziemlich jeden Blödsinn mit machen. Unter anderem Leute anquatschen, laut singen und sich naggisch machen. Richtig. Un zwar so viel wie möglich. Einige mussten auch komplett entkleidet in einen Brunnen springen. Brrh kalt. Der nächste durfte nur sein Hemd anbehalten (richtig nichts drunter) und das obwohl er an dem Touriplatz schlechthin stand. Also ich finde das ziemlich krass!
Dieses Wochenende hatten wir auch zum ersten Mal richtig Kontakt mit den Franzosen. Sie wollten uns die Stadt etwas zeigen. Sehr geil. Das ganze ging allerdings nur ne halbe Stunde, denn nachdem wir aus Höfflichkeit den Dom mitbesucht haben, wussten sie nicht mehr wohin mit uns. Ins petite France, aber da wohnt ja Anna, ins Judenviertel, aber da wohnt ja Ruth, die anderen Dinge haben wir schon gesehen… es war ziemlich witzig. Und was macht man wenn man schon alles kennt?? Richtig, wir sind was trinken gegangen, habe ne weile Karten gespielt, dann kurz heim und wieder treffen zum Pizza essen. Die waren vielleicht lecker und die Nudeln die ich hatte waren au voll gut. Wir haben viel gelacht. Jetzt können die Franzosen wieder ein paar deutsche aussprüche mehr und ich ein paar französische. Zum Beispiel, dass Wortspiel mit “ich kann gut französisch” funktioniert in Frankreich nicht. Die wussten nichtmal, dass sie die verfechter davon sind ;) Dafür gibt es die spanische Variante. Und ein schimpfwort ist ein grandmot, also ein großes Wort. Und le culbut, also eigentlich Zielarsch ist der Purzelbaum. Ihr könnt euch also vorstellen, wie die franzosen einen Purzelbaum machen. Allerdings hab ich erfahren, dass das Verb dazu wohl sehr vulgär ist. Wie hat eine gesagt. Wenn du das zu einer Frau sagst, das ist nicht romantisch, dafür sollte sie dir eine scheuern ohne jede Gnade. Gut verstanden!
Am Freitag haben Anna, Ruth und ich noch einen trip nach Saverne gemacht. Ein kleines Nest westlich von Strasbourg. Die fahrt dahin war ziemlich teuer. Wir müssen mal noch gucken, dass wir hier eine günstigere Möglichkeit finden. Die Stadt selber war so lala, aber die Burg war voll Cool (nachdem wir sie endlich gefunden hatten). Sie ist auf einen Buntsandsteinfelsen gebaut und teils inden Felsen rein und ach sieht cool aus. Gab dann auch gleich ein Fotoshouting. Abends wurde dann ein fauler gemacht damit wir uns am Samstag wieder treffen konnten um mit den Franzosen spazieren zu gehen, das wurde zu Essen kochen, das wurde zu gemeinsam Wizard spielen (ja ich hab einmal gewonnen), das wurde zu gemeinsam Lieder singen (ich sag nur alle Disney Lieder wurden gesungen 2-3sprachig, dann ging man auf normalere lieder über, war viel zu geil!) und zum schluss hat man zusammen getrunken. viel getrunken. Und jetzt meine Frage: Einen Schnaps, also willi, kirsch, obstler etc. kippt man den in einem Zug runter oder nippt man an dem nur? Weil ich bin der Meinung man kippt. aber die anderen haben mich ziemlich irritiert angeguckt, als ich das gemacht hatte. Ups!

Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen. Hier wird es kälter und die Heizung läuft langsam auf vollen Touren, wobei hier jedes Zimmer seine Besonderheit hat. das eine kann man nicht regeln (Bad), eines kann man Individuell machen(meins), zwei laufen mit Sabines Zimmer (Küche, Wohnzimmer) und ihr Zimmer muss übern Thermostat geregelt werden. Hoffentlich klappt das immer.
Bald sind übrigens Allerheiligenferien. Voll Cool! Da wird nochmal ne kleine Rundreise gemacht.

Posted by at 09:03:01 | Permalink | No Comments »

Thursday, October 8, 2009

Kinder, wie die Zeit vergeht

Ja, ich weiß, ich wollte mich schon längst melden, aber irgendwie kam immer was dazwischen. Und schon ist wieder ein Momat rum, ohne dass ich groß was von mir hören hab lassen. Ja ich schäme mich ja schon :D

So, mittlerweile habe ich einen Laptop! Juhu, das bedeutet, ich muss nicht immer in die Uni, um dort was zu schreibne, sondern ich kann das zu Hause machen. So wie jetzt. Sitzt grad im Garten und genieß die Sonne. In der Uni konnte man nämlich nie die Sprache der Tastatur in deutsch ändern. DAs höchste der GEfühle war, dass man mit der englischen Sprache schreiben konnte. Das hab ich dann manchmal auch gemacht für die wichtigen Dinge. Aber mal ehrlich, deutsch denken, auf ner französischen Tastatur tippen und überlegen wo im englischen die Buchstaben sind. Das ist echt zuviel.

Zu hause läuft es so lala. Sabine und ich werden wohl nie grün miteinander werden. Sie hat einfach einen anderen Rythmus wie ich und auch andere Erwartungen an das praxissemester. Sie lernt einfach den ganzen Tag. Wenn ich morgens aufstehe ist sie schon vor ihrem Schreibtisch (sie steht um 6 Uhr auf, da lernt sie am besten). Wenn ich von der Uni zurückkomme ist sie meist shcon wieder da und liest irgendwelche wissenswerte Bücher zu ihrem Studium in ihrem Zimmer (egal was für ein geiles Wetter es draußen ist). Wenn ich mich frisch mache zum ausgehen, sitzt sie immer noch darüber… nein nein, das ist nichts für mich. Abgesehen davon bekommt man echt einschlechtes gewisen, wenn man merkt, dass sie auch ständig Vokabeln paukt und man selber es sich bloß immer wieder vornimmt. Außerdem wirkt sie immernoch ein bisschen lebensunerfahren. Beispiele gefällig? : Also 1. Sie hat mit dem Küchenschwamm und dem Küchenlappen das Bad und die Toilette sauber gemacht und dann wieder in die Küche gelegt. Als ich sie ne Woche später nach den Lappen gefragt habe (dann hatte ich nämlich Baddienst) zeigte, sie nur auf die Lappen, mit denen ich dann schon mehrfach das Geschirr abgewaschen habe. Sie fand das nicht weiter schlimm, schließlich is doch Spülmittel dran. Ja aber wahrscheinlich noch ganz andere Sachen. Igitt!! Ebenfalls hat sie als wir neulich mit der vermieterin zusammen die Heizung angestellt haben, gefragt, ob es reicht, wenn man 18 Grad im Zimmer hat zum Lernen.. Sie hat wohl nicht so wirklich ein Temperatur empfinden. Ebenfalls hat sie sich nicht getraut den Gasherd anzumachen,b evor ich hier war und den GAsofen muss immer noch ich anmachen. Den Gasherd lässt sie gerne mal offen. Also sprich es gibt 2 Dinge zu beachten. Einmal das der Herd aus ist, und zweitens, das der Zugang vom Gas auch geschlossen ist. Eines von den beiden dingern (meistens den Zugang) vergisst sie gerne mal. Sprich ich werde irgendwann hier in die Luft fliegen. Und dann ist sie irgendwie in vielen Dingen noch naiv oder weiß nicht wie man es amchen muss, und ich habe das Gefühl, dass ich ständig in der Vaterrolle bin. Naja immerhin kann man sich in der Wohnung einigermaßen gut aus dem Weg gehen. Das mit dem getrennten Kochen hat sie immer noch nicht so ganz verstanden und sagte mir erst heute wieder dass wir Gemüse bräuchten. Ich darauf,. Jeder ist für sich selber verantwortlich… naja, aber es könnte schlimmer sein, und vielleicht bin ich ja auch der pingelige und seh Dinge einfach zu genau aber… ach es ist auf jeden Fall nicht so ne coole Wg wie ich es erfhofft hatte.

So zur Uni zu kommen. Die kurse sind jetzt alle nicht so der Reißer, in Deutschland gibt es momentan echt bessere. DAs könnte aber auch damit zusammenhängen, dass ich immer noch nicht so viel versteh im Unterricht. Die reden aber auch alle so schnell. Und was noch viel krasser ist. Franzosen haben eine Art Stenosprache. Der Prof diktiert einmal einen Satz und die Franzosen haben ihn sofort aufgeschrieben, während die Deutschen gerade mal 2 Wörter haben. Beispiele gefällig?: /s: sous  s/:sur  +:plus  tt: tout  ts:tous: dt:dont ds:dans  dc: donc  pt: peut ê:être ^m:même  ^c:comme  hochgestelltes t: ent hochgestelltes o: ion hochgestellten e:ance und so weiter! Also echt krass, sprich abschreiben bei deinem Sitznachbarn is gar net so einfach, denn erstmal muss man alle diese Dinge wissen und verstehen. Schließlich ist kaum ein wort ausgeschrieben. Am fiesesten is immer noch das q, denn das kann qui oder q heißen und mir ist als net immer so wirklich klar, was jetzt stimmt. Gott sei dank lassen uns die Profs immerhin noch in Ruhe, sodass wir einfach vor uns hin träumen können und die Gedanken schweifen lassen können.

Oh, mist, ich hab grad vergessen, dass ich ja um 2 ein Termin hab. Ich treff mich mit lauter Franzosen aus unserem Kurs (also halt von unserer Schule) Sie wollen uns (den Deutschen) die Stadt zeigen. DA kommen sie zwar etwas spät, schließlich sind wir shcon seit einem Monat hier und somit kennen wir die Gegend ja auch etwas. ABer es ist trotzdem süß, dass sie sowas machen. So, ich hoff ich komm morgen nochmal zum schreiben.

Posted by at 13:03:08 | Permalink | No Comments »